Informationen zum Fasten

Was bedeutet Fasten?

Das Erste, was den meisten Menschen, die noch nicht gefastet haben, zum Thema Fasten in den Sinn kommt, ist Hungern und Abnehmen.

Fasten ist nicht hungern. Wer hungert, fastet nicht.

Es geht beim Fasten um Entgiftung, Entschleunigung, Aktivierung der Abwehrkräfte, Stärkung des Immunsystems und neue Energiegewinnung.

Fasten bedeutet den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrung, Genussmittel und Unnötiges für einen begrenzten Zeitraum, um den Körper anzuregen, die in ihm gespeicherte Energie aus seinen Reserven zu nehmen. Beim Fasten entsteht der sogenannte Fastenstoffwechsel. Während der Fastenzeit werden die Verdauungsorgane geschont. Der Körper wird entgiftet und entschlackt, der Darm wird gereinigt und die Durchblutung verbessert. Dieser Reinigungsprozess sorgt für ein positives Körpergefühl. Meist ist die Psyche auch positiv gestimmt, weil während dem Fasten zusätzlich Glückshormone gebildet werden.

Fasten kann prophylaktisch für Gesunde und als Therapie für bereits erkrankte Personen durchgeführt werden.

Es gibt noch Fastenarten, die eine milderne Methode sind, wie z. B. Basenfasten, Säftefasten, um einige zu nennen.

Sie haben bei mir die Wahl:

  • Fasten nach Buchinger
  • Basen-Fasten

Buchinger-Fasten „Fasten für Gesunde“ 

Diese Fastenkur beruht auf der Methode nach Otto Buchinger/Hellmut Lützner.
Eine reine Trinkkur auf der Basis von Gemüsebrühen und Tees.

Ablauf der Fastenzeit

Es sollte zu Beginn ein Entlastungstag eingelegt werden. Das kann ein Reis- oder Obsttag sein. Am Tag der Anreise wird abends der Darm gereinigt (Glaubersalz/Bittersalz). Die Reinigung des Darms entlastet nachhaltig und verbessert den Fastenerfolg.

Die Verpflegung während der Fastentage besteht aus:

  • Wasser und Kräutertees
  • Gemüsebrühe
  • Honig
  • Zitrone

Regelmäßige Darmpflege während der Fastenzeit mit Einläufen oder Sauerkrautsaft sind empfehlenswert. Ebenso sind tägliche Leberwickel hilfreich um die Reinigung des Körpers anzuregen. Unterstützende Maßnahmen wie die täglichen Wanderungen und Wellnessangebote tragen zu einem Wohlbefinden bei. Zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr können Sie Ihre Zeit zur freien Verfügung nutzen, zum Beispiel um in die Sauna zu gehen, um Anwendungen im Wellnessbereich zu genießen oder um auszuruhen.

Nach den Fastentagen sind Aufbautage einzuplanen.

Basen-Fasten "eine sanfte Fastenart"

Basenfasten ist eine „Fasten“-Methode die für viele Menschen geeignet ist. Gerade für ältere Menschen und Interessierte, die noch nie gefastet haben, ist es eine verträgliche Variante um sich dem Fasten anzunähern.

Die Ernährung besteht aus reifem, saisonalem Obst und Gemüse als auch Nüssen; Kräuter; Ölsaaten.

Was bewirkt das Basenfasten?

  • es entlastet das Herz- Kreislaufsystem
  • es stärkt das Immunsystem
  • durch das Entgiften können Altlasten ausgeschieden werden

Ablauf der Fastenzeit

Es sollte zu Beginn ein Entlastungstag eingelegt werden. Das kann ein Reis- oder Obsttag sein. Am Tag der Anreise wird abends der Darm gereinigt (Bittersalz). Die Reinigung des Darms entlastet nachhaltig und verbessert den Fastenerfolg.

Die Verpflegung während der Fastentage besteht aus:

  • Wasser oder Kräutertee
  • Frischkornbrei
  • Gemüse und Obst in gedünsteter oder roher Form, Ölsaaten, Nüsse und Kräuter

Unterstützende Maßnahmen wie die täglichen Wanderungen (ca. 3-4 Std) und Wellnessangebote tragen zu einem Wohlbefinden bei. Nach der Wanderung zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr können Sie Ihre Zeit zur freien Verfügung nutzen, zum Beispiel um in die Sauna zu gehen, um Anwendungen im Wellnessbereich zu genießen oder um auszuruhen.

Nach den Fastentagen sind Aufbautage einzuplanen.

Beim ersten Fasten kommen die Befürchtungen:

  • Schaffe ich es, eine ganze Woche nichts zu essen?
  • Habe ich genug Energie, um auch noch beim Fasten zu Wandern?
  • Werde ich nicht von Hunger geplagt sein?
  • Wie ist mein Wohlbefinden?

Die Zweifel sind unberechtigt. Denn unser Organismus kann mit Hungerperioden umzugehen. Und wenn während der Fastenphase der Darm leer ist, kommt auch kein Hungergefühl auf.

Der Körper stellt auf Sparmodus um. Dadurch benötigt er weniger Energie, nicht nur, weil er keine Verdauungsarbeit während der Fastenzeit leisten muss. Auch das Herz schlägt langsamer, der Blutdruck sinkt. Einige Fastende haben darum manchmal anfänglich Kreislaufprobleme und frieren schnell.

Während des Fastens wird eine hormonelle Kettenreaktion in Gang gesetzt. Zu guter Letzt werden Glückshormone gebildet. 

Wer dennoch Bedenken hat, darf seine Fastenerfahrung mit dem Basenfasten starten.

Wer sollte nicht nach Buchinger fasten?

  • Menschen, die erkrankt sind an Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Depressionen, sowie Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder unter dauerhafter und kontrollbedürftiger Medikation stehen
  • Schwangere und Stillende
  • Menschen mit Essstörungen
  • Suchtkranke
  • Menschen mit psychischen Erkrankungen

Im Zweifelsfall konsultieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder Heilpraktiker.

Basenfasten ist hier ggf. die bessere Art, um seinem Körper eine Auszeit zu geben.

Fasten und Bewegung ist die ideale Kombination, denn durch körperliche Aktivität bleibt der Kreislauf in Schwung, wird die Muskulatur gestärkt und die Selbstheilung des Körpers gefördert. Die Regenerierung beginnt mit Tätigkeiten, die ausdauernd sind. Deshalb hat vor allem das Fastenwandern 
seine Liebhaber gefunden.